„Die Kosten werden voraussichtlich alles übersteigen, was aus Wirtschaftskrisen oder Naturkatastrophen der letzten Jahrzehnte in Deutschland bekannt ist“, sagt Ifo-Präsident Clemens Fuest.
„Je nach Szenario schrumpft die Wirtschaft um 7,2 bis 20,6 Prozentpunkte. Das entspricht Kosten von 255 bis 729 Milliarden Euro.“
„Bei drei Monaten Teilschließung erreichen die Kosten bereits 354 bis 729 Milliarden Euro, das sind 10,0 bis 20,6 Prozentpunkte Wachstumsverlust“.
Das BIP in Deutschland beträgt im Vergleich dazu 3.435 Millionen Euro.
Trump zwingt General Motors zur Produktion von Beatmungsgeräten.
GM habe „Zeit verschwendet“, erklärte Trump am Freitag. Er setze deswegen den sogenannten „Defence Production Act“ ein. Das Gesundheitsministerium könne damit von General Motors verlangen, Regierungsaufträge für Beatmungsgeräte „anzunehmen, auszuführen und ihnen Vorrang einzuräumen“.
Dräger sieht es als nicht so einfach an, dass die Auto Industrie Beatmungsgeräte baut.
„Es gibt aber auf keinem wissenschaftlichen Gebiet einen Konsens der Fachleute – außer wenn Gremien einseitig besetzt wurden. Die Fachwissenschaften leben vom Streit, und die Politik hat die Pflicht, offenzulegen, wie sie innerhalb dieses Streites zu ihren Entscheidungen gekommen ist. Der Gesundheitsminister soll erklären, warum seine Fachleute bestimmte zentrale Studien für stimmig oder für wenig stimmig halten und warum er sich als Zuschauer des Expertenstreits für die eine oder für die andere Deutung entschieden hat, als er uns nahelegte, keinen Spielplatz zu betreten.“
„Politik ist insbesondere in Krisenzeiten die Kunst, trotz unvollständiger Informationslage Entscheidungen zu treffen. Sie ist aber eben auch die Kunst, Entscheidungen wieder rückgängig zu machen. Mathematisch gebildet zu sein heißt auch, zu wissen: Wenn Entscheidungen mit Zahlen begründet wurden, dann können sie mit Zahlen zurückgenommen werden, sie können aber auch ohne Zahlen zurückgenommen werden. Es sind eben nie die Zahlen, welche die Entscheidungen vorgeben. Die Zahlen strukturieren unsere Weltsicht nur ein wenig vor.“
Eigentlich interessant, auf die gesamten Zahlen 2020 hin gesehen (KW 1-16) gab es in DE sogar eine geringere Übersterblichkeit.
Wobei es hier in den Wochen 13-16 schon stärkere Ausschläge noch oben hin gab, vor allem im Bereich +65.
„Konkret reduzierte die Untersagung von Großveranstaltungen die Reproduktionszahl R0 von 3,4 (bei einem Wachstum von 30 Prozent) auf 1,96 (bei 12 Prozent Wachstum). Die zweite Maßnahme der Schließungen verminderte den Wert R0 auf 1,16 – was immer noch ein leichtes Wachstum von zwei Prozent bedeutete. Die entscheidende Erkenntnis der Studie: Erst durch die strengeren Maßnahmen der Kontaktbeschränkung konnte der Wert unter 1 (konkret etwa 0,76) gedrückt werden (Wachstum von minus 3 Prozent), wo er in Deutschland bei leichten Schwankungen bis heute ist.“
Ansteckungen im Haushalt (34,1%) sind verständlicherweise am häufigsten, alles andere ist sehr klein und breit gestreut. Die Gastronomie liegt etwa bei 2,3%.
Die COVID-19 Sterblichkeit ist demnach um 460% höher als die der Grippe.
Die Basisreproduktionszahl von COVID-19 wird (vor dem Inkrafttreten der Gegenmaßnahmen) vom Robert Koch-Institut auf 2,4 bis 3,3 geschätzt, die von Influenza wird mit 0,9–2,1 angenommen.
COVID-19 ist demnach nicht nur vielfach tödlicher als eine Grippe, sondern auch noch um einiges ansteckender.
Die Zahlen von New York City mit 8,4 Mio. Einwohner:
Laut einer Antkörperstudie waren 27% davon infiziert, also kann man von 2,27 Mio. infizierten Personen ausgehen. Dazu gab es 23.963 Corona-Tote was einer Rate (IFR) von 0,28% entspricht.
Bei einer Grippe spricht man hier im Vergleich dazu von 0.025%-0.04%.
Was mich schon etwas wundert ist, dass selbst renommierte Ärzte welche sich zu diesem Thema äußern nicht einmal Mortalität, IFR (infection fatality rate) und CFR (case fatality rate / Letalität) unterscheiden können.
(siehe dazu in den Kommentaren)
Man sieht daher auch, dass die positiv Rate pro Test enorm angestiegen ist und das obwohl heute wohl weniger Personen ohne Symptome (z.b. Reisende) getestet werden.
Anscheinend halten NMS Masken mehr Viren zurück als allgemein angenommen, bis zu 94,5% wenn eng angelegt, sonst immer noch 70%.
Eine frühere Laborstudie an Dummies hatte gezeigt, dass die chirurgischen Gesichtsmasken besser sind als ihr Ruf, wenn die Masken lückenlos auf der Haut anliegen: Viren wurden in einer Testserie in bis zu 94,5 % zurückgehalten (siehe Clinical Infectious Diseases 2012, Band 54, Seite: 1569-77). Der Unterschied zur N95-Atemschutzmaske, die 99,8 % der Viren zurückhielt, war nicht sehr groß. Wenn die Masken nur „locker“ angelegt wurden, hielten sie weniger als 70 % der Viren zurück.